2009-08-02

Deutsche Woerter sind wohl Glueckssache :-((

Hilfe ich brauch einen Korrekturleser!!!!!!!!!!!!!!

Haustochter
Eine Haustochter war im 19. Jahrhundert eine junge Frau, die für eine bestimmte Zeit in einer fremden Familie lebte, um dort die Führung eines Haushalts zu erlernen.[1] [2] Die Haustochter war keine Hausangestellte, sondern sollte wie ein Familienmitglied behandelt werden.
Dem Begriff Haustochter entspricht in heutiger Zeit in etwa der Begriff "au pair – Haustochter" oder Au pair. Die Ursprünge des Au pair-Programms stammen aus der Schweiz. Dort sandten Kaufleute ihre Töchter zu Familien in anderssprachige Teile des Landes, damit sie dort im Gegenzug zu Hilfe im Haushalt und bei der Kinderbetreuung eine andere Sprache lernten und eine erweiterte Bildung erhielten. [3]
Die Haustochter war auch eine Person des alt-römischen Rechts und wurde als filia familias bezeichnet. Das Hauskind war das nach römischen Recht adoptierte Kind. [4]
http://de.wikipedia.org/wiki/Haustochter

der Unterschied zwischen Tuerhueter und "Vigilantes" (Bewacher)

Es ist leider so, dass sich die "Freunde fremden Eigentums" immer oefter und schamloser an ihr Werk machen und sich somit nicht nur mehr die ganzen Reichen schuetzen wollen/muessen. Die 6 m hohe Mauer zur Strasse hin ist bei einer Anlage auch ein wunderbarer Laermschutz. Die frueher hier taetigen Tuerhueter wurden am 16.6. von richtigen Vigilantes abgeloest.
Das Eingangstor wird nicht automatisch geoeffnet, sondern ein geschulter und bewaehrter "Vigilante" oeffnet das Tor, hauseigene Autos haben eine Kennkarte in der Windschutzscheibe, Besucher bekommen einen Platz zugewiesen, Taxifahrer muessen ihren Ausweis abgeben und wenn sie gerufen wurden, wird auch ihr Kofferraum inspiziert, Personal und noch in der Anlage arbeitende Handwerker muessen sich beim Kommen eintragen und beim Gehen wieder austragen, fuer Lieferanten und Umzugswagen gelten noch strengere Bestimmungen und die werden dann auch noch ueberwacht, solange sie hier sind.

Bei den diesbezueglichen Vorbesprechungen hat sich Angelika sehr zurueckgehalten, denn erstens weiss sie, dass vigilantes so ueblich, zweitens wurde ihr Haus/Wohnung in ihrer Abwesenheit noch nie von einem Uebersiedlungswagen heimgesucht, drittens war die Mehrheit dafuer und viertens hat sie in Wien ja auch 3 Sicherheitsschloesser an der Wohnungstuer :-(

Im Geschaeft der Beleuchtungskoerper wurde mit dem dort empfohlenen Meister Elektriker die Montage besprochen, vergangenen Donnerstag noch an Ort und Stelle und es wurde ausgemacht, dass er dies an 2 Tagen macht und diesen Samstag koenne er nicht, folglich Freitag und Montag. Die 4 noch nicht gelieferten Lampen muessen dann spaeter angebracht werden. Am Freitag frueh stand er also, wie auch den vigilantes angekuendigt mit 2 Gehilfen und Werkzeug und den Lampen vor der Tuer. (Von dem heftigen Streit, dass er mit 3 Autos einfahren wollte und ihnen der Vigilante nur eins erlaubte, wussten Angelika und Haustochter noch nichts zu diesem Zeitpunkt).

Der Meister gab kaum Anweisungen, liess seine Gehilfen da und verschwand. Gleich die ersten Hammerschlaege waren bereis fatal, sie donnerten jedoch weiter drauf los bis die verschreckten Nachbarn Spruenge in der Wand meldeten Der noch in der Anlage taetige Architekt wurde hinzugezogen und erklaerte, wie diese Verlegung einer Steckdose zu geschehen hatte, die beiden kannten die Methode und hatten auch den Bohrer dabei, (es wurde nie geklaert, warum sie ihn nicht verwendet hatten/wollten) und damit begann aus der anfaenglichen Antipathie die Lage zum richtigen Kampf hochzudrehen, einer wurde immer aufsaessiger, wollte die bereits vorhandenen Moebel nicht (wie besprochen) abdecken und schuetzen, machte sich lustig ueber die Bemuehungen der Haustochter, in den Schachteln fehlten kleine Teile zur Montage, der Meister kam schnell und brachte sie. Die beiden arbeiteten zwar weiter, aber es war sehr muehsam sie zu ertragen, schliesslich liessen sie offene Loecher, weil ihnen der Gips ausgegangen und den Schutt mitten in den Zimmern zurueck und gingen, bzw. wurden vom Meister abgeholt.

Bei den Beschwerden der Haustochter verlor der Meister dann nicht nur seinen Professionalismus sondern auch noch seine Kinderstube. Statt irgeneinen Ersatzleistung oder Versprechen auf den 2. geplanten Arbeitstag, erklaerte er bloss, er haette sich mit dem Bruder abgesprochen und wuerde so nicht weitermachen, er gehe. (also ohne Bezahlung, Anzahlung hatte er ja auch keine bekommen gehabt). Angelika hat das einmal ueberschlagsmaessig ausgerechnet, die Hauptarbeit war geleistet worden, von dem somit nicht bezahlten Geld kann sie einen anderen Elektriker und die Schaeden an den beiden Waenden bezahlen. Als sich jedoch Haustochter auf der Suche nach einem anderen Elektriker an die Vigilantes wandte, stellte sich heraus, dass sowohl diese als auch der Angestellte (Reinigung und Maedchen fuer alles) durchaus auch diese Arbeit machen koennen, denn auch dies haetten sie erlernt, nur mangels an Werkzeugen und Kontakten nicht ausuebend, und am naechsten Tag nach Dienstschluss wuerden sie das gleich einmal fertig machen. (hatten sie auch inzwischen)

Gleich nach dieser freudigen Nachricht kam jedoch ein ziemlicher Schlag und ein hoechst ungutes Gefuehl in der Magengengegend: die Schachtel mit den 14 Lampen war nicht mehr da!!!!!!! Zu diesem Zeitpunkt wussten nicht nur die Vigilantes und das Personal, sondern auch alle hier arbeitenden Handwerker, Architekten und einige Hausbewohner schon Bescheid. Haustochter also wieder beim Meister angerufen und er meinte: um ehrlich zu sein, es ist mir gar nicht aufgefallen. Sie war echt schlagfertig: Dann seien sie noch ehrlicher und bringen diese SOFORT wieder zurueck, denn schliesslich hab ich ihnen die Uebernahme heute frueh bestaetigt. Die Vigilantes bekamen durchgesagt, wieviele Lampen in der Schachtel sein muessen und haben diese auch gleich beim Tor in Empfang genommen und gezaehlt. Selbstverstaendlich hat dieser Meister und seine Gehilfen nicht nur hier Hausverbot, sondern nun auch bereits fuer die gesamte Anlage.

Und nun kommt das Nette der Geschichte. Zuerst noch Kopfschuetteln und eine liebeolle Ruege der Bigilantes!, wieso weder Angelika noch Haustochter sofort die Vigilantes gerufen haetten (oder irgendjemanden vom Personal oder den Handwerkern geschickt, um sie zu verstaendigen), denn sie sind doch und auch dazu da!!!!!!!!!!!!!!!!!!! und ganz besonders, wenn kein Mann anwesend ist, sie sind doch unsere Beschuetzer!!!!!!!!!! Bei keinem ihrer Schuetzlinge darf jemand auch nur seine Kinderstube vergessen und Respekt fehlen lassen!!!
Dassebe kam vom Architekten, Personal, Handwerkern - nanu, ploetzlich eine ganz eingeschworene Front?!!
Teilweise hatte ja Angelika auch schon vorher sehr viel mehr Hilfestellung in gewissen Extras bekommen, aber das buchte sie eben zu dem erwartetenden Wohlgefuehl des Heimkommens ins Vertraute ab.

Hier aber kam die ganz alte und traditionelle Schule wieder hoch, der Beschuetzerinstinkt. Und das ist nicht nur junge und huebsche Maedchen, nicht nur auf der Strasse, es ist nicht nur Kavalier sein, es gruendet ganz deutlich in dieser tief verwurzelten Verehrung der Mutter. Je aermer aufgewachsen, desto mehr mussten sich die Muetter abschuften, damit ihre Soehne und Toechter was zu essen haben, einen Schlafplatz und saubere Waesche haben. "Keine Mutter zu haben" gehoert zu den allergroessten Schimpfwoertern und sind tunlichst nie zu verweden. Wenn auch viele der Traditionen ueberholt sind und verloren gingen, wenn natuerlich auch hier Frauen misshandelt werden, aber im Normalfall ist die Mutter die wichtigste Person im Leben eines Mannes, genauso wie die Mutter seiner Kinder kann deswegen noch mit mehr Respekt rechnen auch wenn sisch das Paar fuerchterlich in den Haaren liegt. Auch einer der vigilantes ist vor 13 Jahren seiner Mutter und ihrer Gesundheit zuliebe hierher uebersiedelt, hat seinen job und seine Freunde in der Hauptstadt zurueckgelassen und ein Nachbar bringt alle 14 Tage seine gehbehinderte alte Mutter hierher und betreut sie persoenlich.

Nun ist Angelika sehr geruehrt und sehr beruhigt, sie hat nicht nur schoene und hell leuchtende Lampen, sie hat Rueckenstaerke und Anteilnahme und braucht sich auch bei Aerger keine Sorgen zu machen. Es ist alles gut und extrem wohlbefindlich.

2009-07-30

Durchlauferhitzertechniker (Bosch) hat heute was dazugelernt

der Techniker auch und wir natuerlich auch !!!!!!!!!!!!!!

Die frueher hier fast ausschliesslich ueblichen Boiler kommen nach und nach aus der Mode, da so grosse Wassermengen staendig auf einer gewissen Termperatur zu halten und diese Truemmer ja auch immer irgendwo im Freien sind, steigert den Gasverbrauch enorm. Das fuehrt dazu, dass die Automatik meist ausgeschaltet ist, was nicht nur in Chaotenfamilie dazu fuehrt, dass der Boiler meist den ganzen Tag aufgedreht bleibt, sondern vor allem auch, dass man/frau regelmaessig in der Frueh warten muss bis sich das Wasser auch tatsaechlich waermt. Aendert aber auch nichts an der Tatsache, dass sich nicht allzu viele in der Frueh hintereinander duschen koennen.................

Durchlauferhitzer sind in der Anschaffung wesentlich teurer und daher also die Umstellung langsam.
Inzwischen gibt es jedoch hier noch etwas, was wirklich extrem angenehm zu werten ist, auch beim Durchlauferhitzer ist keine Kontrollflamme mehr noetig (die bei jedem Windhauch ausgeht), sondern das liebe nette Ding springt "automatisch" an, wenn man/frau den Wasserhahn aufdreht, so es funktioniert...............

Das Geheimnis ist der Wasserdruck! Hier ist es so, sobald der Wasserdruck abfaellt, schaltet sich die Druckpumpe ein und es gibt deren zwei. Unnoetig zu sagen, dass man (frau gibt es da bei Technikern, Architekten und Installateuren keine) wochen- und monatelang daran bastelten, um in allen Haeusern und Wohnung bzw. im kleinen Schwimmbecken und dem Zierbrunnen zuerst einmal die Geraete zu kontrollieren und abzustimmen und dann den Druck zu erhohen, dass wir starken und im Zierbrunnen schwachen Druck haben.

Nichtsdestotrotz, in den Duschen gab es weiterhin mehrere Moeglichkeiten, entweder sprang er nicht an, Wasser kam kochend heiss oder kalt, funktionierte entweder in einem oder im anderen Badezimmer und in jedem Haus oder Wohnung waren die Kombinationen anders :-(

Nun kam also heute ein Boschtechniker und ging von einem zum anderen...... Auch hier hatten wir zu Fuenft hin und herprobiert!! Da er ja weilss wie seine Geraete funktionieren muessten und das unser gutes Stueck auch nicht tat, ging er - nach einer Ausschoepfung aller Varianten - dort auf die Suche und fand heraus, dass sich der Gaszufuhrhahn verstellt hatte !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (liegt direkt neben der Waschrumpel, ziemlich unbemerkt, jedoch wurde dort in den letzten Wochen auch noch gearbeitet).

Mit diesem Hahn aufgedreht, stroemte das notwendige Gas in den Durchlauferhitzer und somit konnte dieser eingestellt werden und nun scheint es, dass man/frau sich in jedem Badezimmer die gewuenschte Temperatur nicht nur einstellen kann, sondern diese auch bleibt, juchu !!!!!!!!!!!!!!......frau haette am liebsten eine Duschorgie veranstaltet!!! (ging bloss nicht, denn in der Zwischenzeit kam der Elektriker, der morgen die Lampen montieren kommt..................., aber das ist wieder ein anderes Kapitel.)

2009-07-29

Angelika auf der Gehoergeduldprobe

Angelika mochte noch nie diese Aktionfilme, unruhig hat sie es selbst
Angelika findet diese Filme noch viel entbehrbarer, je mehr nur dieses Figuren wie die wild gewordenen Hummen ueber den Bildschirm rasen
Angelika ertraegt notgedrungen die Tischlersaege, denn u.a. wird fuer sie gearbeitet
Angelika freut sich ueber jede Pause der Saege, wenn wieder Vogelgezwitscher zu hoeren ist
Angelika stellte fest, dass nun tatsaechlich mehr Kinderlachen und aber auch Differenzen zu hoeren sind
Angelika registriert, wie viele Menschen in diesen Tagen Geburtstag haben und das eben auch naechstens feiern
Angelika hatte beschlossen, zu Hause zu bleiben
Angelika nuetzt den Moment und sucht auch keinen anderen Fernsehfilm

aber die Nachbarn haben Angelikas Meinung geaendert!!
Bis jetzt gab es von nebenan kein einziges gesprochenes Wort
aber nach dem Laerm muesste der Film zwischen Katastrophe hoch 3 und Weltuntergang liegen
viel Tiergebruell, Menschengeschrei und anscheinend fliegt alles durchs Weltall !!!!!!!!!!!!!!!!!

Sie wird also nun doch nach dem Kino mit ihren beiden etwas zu Abend essen gehen
in der Hoffnung, dass ihre Nachbarn bald und gut schlafen werden und sehr erschoepft sein werden!!!!!!!!!!!!
Waere das eine gute Erklaerung fuer Ironie??

2009-07-27

Flucht aus der Kaelte











Frau sollte nicht immer frieren muessen!!

Anscheinend war die Aussicht im Sommer nicht so beeindruckend als im Winter

2009-07-18

Ein oder eine orange Socke und noch ein oder eine zweite


So frau einmal Wasser- und Stromzufuhr gleichzeitig hat, bereits selbst geduscht und kein Gast noch schlaeft und auch noch gerne duschen moechte, die gestern durchgebrannte Gluehbirne in schwindelnden 3 m Hohe von Hilfskraft in Ermanglung der laengst versprochen Leiter dank
Kletterfaehigkeit ausgetauscht, die Perle nicht nur mit Fruehstueck verwoehnt, sondern bereits Gesschirr ab- und Boeden aufgewischt, die Sonne noch scheint und keine Gewitterwolken die Idylle trueben, frau ueber kein rostiges Blech stolpern und in keinen ebensolchen Nagel treten kann, die Flueche abgeklungen und sie wieder wie ein munteres Rehlein springen kann, dann ist der Moment gekommen, eine weitere Waschorgie zu feiern.
Die Aussicht, nicht selbst und allein ihre Waesche gluecklich machen zu muessen, denn Perle kann auch buegeln, erleichtert die entsprechende Entscheidung erheblich.
Bei diesem Wunderding, genannt Waschmaschine, kann frau sogar die Vogerln weiter zwitschern hoeren, die Welt mit Freunden in Ordnung bringen, zumindest einmal mit denen, die noch nicht schlafen, koennte sogar ein bisserl einnicken, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen oder die Jalousien (noch provisorische) in ihrem Zieharmonikadesign fallen lassen und Nachrichten tunlichst irgnorieren.
In Luftholpausen der Gespraechspartner kann frau sogar ein Partie ueber Kleiderbuegel werfen und nach Farben sortiert in oder weniger in Sonne stellen und die naechste Partie einwerfen und fuer sich arbeiten lassen.
Der Gipfel alles Gluecks: frau hatte nicht nur ein oder eine Socke, sondern auch noch ein oder eine Socke in der Schmutzwaesche und die Welt ist also absolut in Ordnung und liebevolle Erinnerungen kamen hoch (fuer Uneingeweihnte siehe unten).

Die Reihenfolge der Farbkomginationen richtet frau nach der Dauer des Trockenprozesses, das ist eine Wissenschaft, die nur familienintern weitergegeben wird, ebenso wie frau aus 30 bereits schon vorhanden Waschprogrammen noch ebensoviele genial selbst zusammenstellen kann, bleibt sogar den maennlichen Nachkommen verborgen. Diesmal war die zweite Ladung weiss, traumhaft schoene Unterwaesche, feine und rustikale Blusen, bluetenweise Sommernachthemden, frau hat doch alles alte und fuer sie unpassende ihrem Schicksal ueberlassen! Ein letzter Kontrollgriff und was findet frau????
Ein oder eine orange Socke und noch ein oder eine zweite !!!!!!!!! farbenfroh und sehr sauber, etwas vorwurfsvoll, schliesslich waere doch so viel gar nicht notwendig gewesen.
Frau nimmt etwas besorgt die weisse Waeschegarnitur in Augenschein, auch kein noch so leichter oranger Schimmer!!!!!!!! Manchmal heisst also farbecht auch wirklich farbecht!
Ja, so liebe Freundinnen seut 10 Jaharen durchaus vertraut mit den Tuecken der angelikanischen Stolpersteinmodelle aller Art, denkt doch wirklich an einfach alles!
Somit koennen also beide auch weiterhin Fuesschen waermen, nicht nur im Winter, wenn es schneit, sondern auch in untropischen Regennaechten, und schuetzen und Wunden bedecken, wenn frau gerade in keinen Schuh gut passt, weil da am Rist gerade eine kleine Wunde heilen soll. Frau braucht sich also die Dinge nur so zu richten, wie sie eben gerade gebraucht werden!!



Sonntag, 9. Dezember 2007 - 17:07 Uhr (CET)

Sie waren gestern noch an meinen beiden Füssen. Sie haben sich wieder einmal bewehrt, sie wärmen, sind für mich in der Lieblingsfarbe schön anzusehen. Und, obwohl noch jung, sehr erinnerungsträchtig, eine von den guten Erinnerungen.
Sie sagen etwas von Freundschaft, Liebe, Verständnis und auch Wärme, nämlich Herzenswärme und ich liebe sie sehr, beide.
Aber jetzt ist es nur mehr einer, bemerkt hab ich es erst, als mir kalt wurde, aber da sah ich sie oder ihn nicht mehr.
Gut, ich brauchte nicht gleich beide, die Suche wurde auf die lange Bank gelegt und ich schlief einmal eine Runde.
Aber dann kam doch wieder der Moment, wo ich dachte, zwei wären besser als einer oder eine. Ich fand eine oder einen, dabei sah ich, dass er oder doch vielleicht sie eigentlich gewaschen gehört und so suchte ich den oder die zweite. Dabei fand ich, dass ich ja eigentlich auch zuerst eine andere Farbe waschen könnte, dabei kommt frau ins Praxisphilosophieren, warum eigentlich Farben trennen, wenn doch alles farbecht?
Aber bevor ich die Waschmaschine anwerfe, wäre es wohl besser zu duschen, jetzt wo es so schön warm ist. Ach ja, ich hatte doch ein neues heftig gut riechendes Shampoo oder vielleicht doch Kopfwaschmittel gekauft gehabt, das muss in irgendeinem Plastiksackerl sein, oh wie schön, hier ist auch eine Bitterschokolade, also besser doch vorher essen, ich könnte ja inzwischen die Brille suchen! Mit der Brille lässt sich vielleicht der zweite Socken besser finden, aber vorher könnte ich eigentlich nachschauen, wie es meinen Freunden so geht. Es ist so still hier, eigentlich könnte ich da ja etwas Schwung hineinbringen, aber heutzutage, in unserer modernen Welt, braucht frau so ein handlich kleines mobiles Gerät zum einschalten, was auch immer, und wo ist dieses technische Wunderding, das frau nicht einmal per Telefon anrufen kann um es zu orten, genauso wenig wie die oder den zweiten Socken, orange.
Also könnte ich ja gleich die oder den orangen Socken suchen, in völliger Stille, also guten Konzentrationsbedingungen. Gehöre ich eigentlich zu der Generation, die Stille braucht zur Konzentration? Apropos Konzentration, ich wollte doch endlich eine geordnete „to do Liste“ machen, wieso gibt es eigentlich dafür kein deutsches Wort, ob ich wohl danach googeln soll, vielleicht gibt es ja doch eines und ich weiss es bloss nicht, eine echte Bildungslücke? Bei der Deutschlehrerinmutter gab es eine Einkaufsliste für den monatlichen Supermarkt und eine andere für den täglichen Greisslerbesuch, weiters mehrere Listen für die Blumen, welche wann womit und wie viel gedüngt wurden und wieder müssen, Wassermengen im Verhältnis zur Raumtemperatur und Berechnung der Mindest und optimalen Sonnenbestrahlung, ja und dann gab es eine Liste für den Transport in Sommerhaus und Töchterwohnungen, ach ja und da war doch auch noch die Besucherliste mit Angabe von gereichten Gerichten und vorgeführter Festbekleidung, ja und das Wichtigste, die Geschenkliste, sehr wertvoll vor Geschenktagen, wenn die Inspiration fehlt. Also doch bloss eine „Zutunliste“? Ob ich wohl Kindheitsgeschädigt wurde von so viel Ordnung und Disziplin? Ja, das durfte ich nicht Eis laufen gehen, wenn mein Zimmer, als ich ein solches hatte, nicht aufgeräumt war und auch die Zahnarztbesuche waren unverrückbar. Hatte ich nicht eigentlich einen Zahnarzttermin via Internet angemeldet, wieso antwortet mir der nicht? Ob ich wohl jetzt gleich das E-mail heraussuchen soll?
Also nein, das könnte ich ja auch morgen machen, vielleicht doch jetzt besser duschen, aber eigentlich hab ich doch immer noch Hunger, oder zuerst lieber Waschmaschine füllen, aber dazu sollte ich wohl zuerst die trockene Wäsche vom Ständer räumen, eigentlich sehr störend, dass die Wohnung so klein und die Wäsche immer im Wohnzimmer trocknen muss, aber wäre ja nur störend, wenn Besuch kommt und solchen kann ich ja nicht einladen, wenn ich ungeduscht und hungrig im Chaos sitze und die oder den orangen zweiten Socken nicht finden kann, weil ich sie oder ihn ja gar nicht gesucht habe.
Vielleicht sollte ich besser damit anfangen mich liebenswert zu finden, so wie das andere ja auch tun, aber die müssen ja auch nicht mit mir leben, zumindest nicht dauerhaft und in all ihren Folgeerscheinungen, aber ich höre mich ja auch nicht schnarchen und gegen alles andere könnte ich ja etwas TUN, also fang ich vielleicht doch am Besten mit der Zutunliste an, hier am Pepperl natürlich und wenn sie zu lang wird, könnte ich sie ja ablegen, und wenn ich sie dann nicht mehr finde?
Ja dann könnte ich ja endlich der oder die zweite Socke suchen, denn das weiss ich ja jetzt, dass ich sie oder ihn ganz dringend brauche, von wegen Wärme und Freundschaft und Verständnis und Liebe.
Besitos

2009-07-17

Kuechenjunge !!!!!!!!!!!!!!!!!

nicht gerade das paasendste erleichternde Wort wenn frau gerade einmal ein heftiger Schmerz im Fuss durchzuckt, aber frau ist ja eine Dame. (auch auf Spanisch duerfte frau nur das treffende Wort mit ayudante de cocina - Hilfskraft der Kueche umschreiben, um noch im Rahmen zu bleiben).

das Wort "pinche" wird in Mexico als Kraftausdruck verwendet, heisst aber eben auch Kuechenjunge:
http://dict.leo.org/esde?lp=esde&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed§Hdr=on&spellToler=std&chinese=both&pinyin=diacritic&search=pinche&relink=on

gehort auch zu den Woertern, die man/frau nichtsahnenden Auslaendern beibringt und natuerlich denkt hier niemand an Kuechenjunge bei dem Wort!
Auch meine Kollegin, die aus England mit sehr gutem Englisch kam, jedoch erst hier Spanisch lernte, fiel darauf rein, zum Glueck verwendete sie damals ihre "neuen" Ausdruecke das erste Mal im Buero und nicht in Gesellschaft :-)) und wurde also entsprechend aufgeklaert!

Meine Tochter und ich waren in einem typischen Restaurant, wo wir beide mit den vielen Leckerbissen der verschiedenen Zutaten (die frau ja zu Hause gar nicht in solcher Vielfalt in so kleinen Mengen zustandebringt) so derart schlemmten, dass wir gleich einmal gar nicht bis zu einem Hauptgericht kamen! Wir brauchten beide einen Verdauenspaziergang und gingen schoen bergab und redeten miteinander. Nach einer Bruecke und als wir gerade in Erinnerungen schwelgten, sah ich nicht auf den Gehsteig und somit spuerte ich es erst, als ich mich da gegen so ein schweres Gitter mit dem linken Fuss einfedelte, jedenfalls konnte mich Tochter gerade noch davor retten, dass ich noch weiter in dieses sein Arbeitslager!! weiter verging, alles ROSTIG!! und hatte er da ganz einfach vor seinem Geschaeft auf dem Gehsteig ausgebreitet gehabt, kaum von diesem zu unterscheiden, ich haette ihm sehr gern Aehnliches angetran, nur war ich dazu gar nicht mehr imstande. Tochter hielt das naechste Taxi an und verfrachtete mich.
Dann begann die Odysee, denn in Bezug auf Gesundheitswesent hatte sich so einiges geaendert gehabt, eigentlich alles erstaunlich viel besser, nur frau wusste nix davon.

Beim Roten Kreuz sah man sich einmal die Wunde an, nicht sehr tiefes Loch im Rist aber darus eben Blut. Das wurde einmal dort gut ausgewaschen und verbunden, muss jetzt noch weitere Tage gruendlich gewaschen werden. Dann weiter mit dem Taxi nach Hause, Fuss hoch lagern und ruhen, damit sich das einmal beruhigt. Prompt schlief ich natuerlich ein, schliesslich fand sie doch jemanden, der uns sagen konnte, welches Spital die Tetanusimpfungen verabreichen wuerde, inzwischen waren wir schon ausserhalb der Zeit, aber ein paar nette Krankenschwestern arrangierten es so, dass die vom Spital daneben von den Neugeborenen kam und nachdem sie hoerte, wo wir schon ueberall gesucht haben und weitergeschickt wurden, erbarmte sie sich und gab gleich einmal die erste Tetanusspritze, in einem Monat die zweite. Sie bestaetigte zwar, dass Privataerzte und Apotheken das nicht machen, aber wenn es sich um Tetanusspritze handelt, bekommt frau das absolut in jedem oeffentlichen Spital und auch kostenlos. Bei der Anfahrt mit dem Taxi merkten wir, dass dieses Spital schraeg gegenueber !!! dem Geschaeft lag, wo ich mich verletzte.
Naja, ich troeste mich damit, dass ich somit nur eine ganz kurze Wartezeit hatte (das ist fuer alle diejenigen, die keine Versicherung durch die Arbeitsstelle hangen und dementsprechend meist bummvoll) und dass diese nette Krankenschwester ein goldenes Haendchen hat, ich dachte sie sei noch bei den Vorbereitungen als sie schon meinte, sie sei fertig (sie hatte wesentlich laenger gebraucht, meinen kompletten Familiennamen abzumalen als fuer die Tetanus Impfung!)

Tetanus wurde nicht regelmaessig geimpft, sondern nur bei Verletzungen und dann nach einem Monat noch einmal die 2., nach einem Jahr die dritte. Dies faellt nun anscheinend jetzt weg.
Da der Bruder meines Schwippschaegers vor ueber 40 Jahren in einem Dorf in Veracruz tragischerweise an Tetanus verstarb, ist das so ein Angsttrauma, dass die Kinder teilweise fast jedes Jahr geimpft wurden, weil wir schlichtweg nicht den Nerv hatten, auf die angeblich 3 Jahre lang anhaltende Wirkung zu vertrauen.
Waere Verónica nicht mitgewesen und ich haette also nicht gesehen, dass es rostig war, haetten sie mir auch die Tetanus Spritze verpasst. Und es ist halt doch nicht so schmerzhaft wie Tollwut!

Und essen gegangen sind wir, weil meine Tochter beim Palawern mit dem Tischler gemerkt hatte, dass ihnen in der Anlage ein paar cm neben einer Loetstuelle wueder Wasser wie eine Phontaene ausgetreten war, nun sahen wir auch den vorige Woche erhoehten Wasserdruck, und um das zu reparieren, wurde wieder Wasser abgestellt........... :-)) Da ist es besser, frau ist nicht zu Hause und verfspuert Mordgelueste (nie ist der richtige Schuldige dann greifbar).

Am Tag davor wollte ich nur schnell Eier im Supermarkt kaufen, dann erinnerte mich allerdings an diesen nahen Park, wo die Kinder frueher Sommerkurse machten und war also neugierig, da geht es reichlich tief runter und vor allem wieder hoch, dann sah ich noch andere Geschaefte und schlenderte im Super,arkt, bis ich merkte, dass mein Blutdruck (oder auch Blutzucker, keine Ahnung) anscheinend wieder tiefer fiel als mir guttut, ein Suessbrot half zwar fuer den Heimweg, die Taschen waren schlussendlich viel zu schwer, aber Eier hatte ich vergessen gehabt!

Soeben brannte eine Gluehbirne durch, die laestigen Gelsen hat einmal vorlaeufig das Gewitter verscheucht, die Wunde hab ich brav ausgewaschen, meine ZwischenstoppsSchlaefchen hab ich auch gemacht und .......... Folgliech, wieder alles in bester Ordnung!

besitos
Angelika, die im Ruhestand seiende ....

2009-07-12

angelikanische Reparatur von Pepperl, dem V.

Dieser nette, handliche Laptop, vor 3 Jahren vom Sohn geschenkt, war ja schon einigermassen auf Reisen und kehrte nun in sein Geburtsland zurueck. Pepperl, der V. ist ja eigentlich immer brav gewesen, nur eben etwas schwach auf der Brust: Denn - trotz seiner beiden juengeren Brueder, Willibald I und Willibald II (ihres Zeichens externe Festplatten) als Unterstuetzung - fuer den Transport von teilweise geordneten (inzwischen die Ordnung jedoch nicht mehr nachvollbaren Systemen), aus Angst vor Verlusten drei- und vierfach gespeicherten, in - in inzwischen nicht mehr existierenden oder nicht mehr erinnerlichen Wiederherstellungsystemen abgespeicherte Fotos, Musik, Briefe, wichtige Informationen, Gedaechtnisstuetzen und Erinnerungen ..... alles in einem grossen Chaos!
Pflegte meine Grossmutter noch zu sagen, "ein Haus verliert nichts", so ist das bei Pepperln schon etwas anders. Es soll Menschen geben, die nicht nur nach versehentlichem Loeschen, sondern sogar auch nach einer Formierung die Daten wiederherstellen koennen, Angelika gehoert zu keiner dieser beiden Gruppen, sie schickt "einfach" alles an ihre diversen Internetadressen - von denen im Laufe der Jahre dann einige "verlorengingen" wegen zu wenig Gebrauch - oder/und sie speichert es in immer neuen Ordnungssystemen auf verschiende Pepperl und Willibald ab - in der Hoffnung, eines Tages genuegend Zeit zu haben, um ein "endgueltiges, geordnetes Archiv" basteln zu koennen. Dieser Tag ist definitiv noch nicht gekommen!

Allerdings, der Kollaps von Pepperl, dem V. :-((
Es war ja schon seit einiger Zeit abzusehen und Sohn ueberlegte ja auch schon ganz ernsthaft einen neuen zu kaufen, im Moment gibt es allerdings andere Prioritaeten, allerdings bekam Pepperl einmal ein neues outfit, sprich grossen Bildschirm, neue Tastatur und kabellose Maus! Das ist gut fuer Angelikas Augen. Tochter hat das alles "installiert" und dabei mehr oder weniger laut geflucht, Pepperl der V. ist zu langsam fuer die heutige Jugend! Na gut, aber sowohl Sohn als auch Tochter haben ja ihre Superpepperln bei sich, Angelika raufte mit all den Macken ihres Pepperls, probierte eine Menge Umwege und Pepperl wurde immer langsamer und langsamer. Willibald anzuschliessen und somit Pepperl in Bezug auf Speicherplatz zu helfen, war auch noch keine wirkliche Loesung, denn sowohl Willibald I als auch Willibald der II brauchen Stromnaherung und die wird ihnen hier - mit einer gewissen Regelmaessigkeit - immer wieder - kurz oder auch laenger - entzogen! Bei einem dieser Stromausfaelle wurde es Angelika zu bunt, sie wollte zumindest das email noch fertigschreiben und Pepperl funktioniert ja noch einige Zeit ohne Strom........... Nur die Tasten sind anders als auf der externen Tastatur und da muss sie wohl irgendwo "falsch" gedrueckt haben, konnte es allerdings auch nicht mehr rueckgaengig machen. Tochter erklaerte, sie wisse es auch nicht! Es besteht der berechtigte Verdacht, dass Tochter damit das Ziel verfolgte, ihre Mutter samt deren Pepperl dorthin zu bringen, wo sie wollte, naemlich zu einem rihtigen Pepperl-Doc!

Dass dieser feststellte, Pepperl der V. haette sich im Laufe der Zeit eine Menge unnoetiger Dinge eingehandelt,, die nicht unbedingt "lebensgefaehrlich", dafuer aber aeusserst belastend sind, war ja weiter keine Ueberraschung, dass er auch den Outlook abspeichern koenne, schon weit mehr. Also gab Angelika die Zustimmung, obwohl wenig ueberzeugt, dass diese nun in den letzten 3 Monaten muehsam wieder zusammengstellte Ordnung der emails, wichtiger Dinge, Gedaechtnisstuetzen und Erinnerungen tatsaechlich erhalten bleiben werden, aber all dies mit einem kollapsierten Pepperl zu versuchen, war ja bereits keine Option mehr. Bei dieser Gegelenheit erfuhr Tochter ueber die reale Kapazitaet von Pepperl und sie war schlichtweg von den (nicht vorhandenen) Socken! Das sei ja Schneckenpost!!


Trotz Aussicht auf einen Nachfolger, entschloss sich also Angelika, ihren Pepperl den V. einmal potenter zu machen, gleich 4 mal mehr als bisher !!!!!!!!!!!!!!!!!

Nu ja, die Daten waren gespeichert, der Outlook - bis auf 3 Monate irgendwann von 2006 - LEER und auch keine Adressen mehr! Vor dem grossen Fall in die Cyberdepression, erbarmte sich ihre Tochter und ging einmal suchen ........ Wie sie das genau machte, weiss Angelika nicht, jedenfalls schaffte sie es, alle gespeicherten Daten von der Hauptemailadresse wieder in den Outlook zu verfrachten, d.h. sie begann mit den ersten 400 und ging dann schlafen und Angelika machte weiter bis zum naechsten Vormittag, bei ueber 11.000 aus den letzten 3 Jahren war dann sogar mit Loeschen aller Lesebestaetigungen und einiger Listenmails (von denen es ja - zumindest noch - eigene Archive gibt) der erste Teil geschafft. Dank dieser emails, kommt sie nun auch den Adressen auf die Spur und zwar nicht nur von denen, die in den letzten 3 Tagen schrieben! UND jetzt!!! wird die Sache natuerlich ganz anders in Angriff genommen ........... diese Schweinerei muss eine andere werden, das Klo kommt in die Kueche!

Eine neues Ordnungs/Archivsystem wird erfunden und alles schoen abgespeichert, dazu ist es natuerlich auch notwendig, dass auch saemtliche Einstellungen wiederbelebt werden. Die Schrift ist schon groesser, der Pfeil auch schoen gross und schwarz, eine Hilfsseiten sind wieder vorhanden und sogar Sohn war bereit,- da ja nun in fuer ihn absehbarer Wartezeit moeglich - dieses Umwandelprogramm von Office 2007 zu installieren, somit weiss Angelika auch, wieviel sie morgen an Gas zu bezahlen hat und zumindest fuer Kabel und Handy hat sie bei der Bank auch schon eine wiederzuverwendende Vorlage gespeichert! Welch ein Vergnuegen!!

Fazit der Reperatur: nichts funktioniert - alles ist weg - Pepperl so schnell wie nie zuvor - Dateien mehr als jemals zuvor auf Pepperl, den V. !!
Und fuer Willibald I und Willibald II wird dann auch noch Stromunterstuetzung gekauft, auf dass sie nicht so brutal abgewuerft werden und nicht auch noch Anfangen mit Gedaechtnisluecken oder aergerem!!!

Angelika ist wieder cybergluecklich!

und auesserst grosszuegig im heutigen Versand von Cyber-besitos!!

PS : aus: http://angelikanisch.blogspot.com/
PPS: Fotos werden nachgereicht, sobald Pepperl, der V. einen wuerdigen Thron bekommt!!

2009-07-07

Globalisierte Familien

Oesterreicher sind ja an und fuer sich schon eine Mischung, wir haben definitiv slawischen Einschlag und mein Urgrossvater kam irgendwo aus Tschechien (kann leider nicht mehr genauer rekonstruiert werden) und die Mexikaner sind ja ebenfalls recht durchgemischt, die Urgrossmutter meiner Juengsten kam aus Frankreich und der andere Grossvater aus Spanien.
Wir sind allerdings eindeutig Lateinmaerika-lastig!

Meine Tante ist zwar erst 1948 nach Kolumbien ausgewandert, aber mein Onkel war schon als Kind drueben, da seine Eltern schon ausgewandert waren, also lebt auch noch ein Teil der Familie in Kolumbien. Meine 4 Kusins wurden in Kolumbien geboren und deren Partner sind aus: Chile, Paraguay, Argentinien und Oesterreich/Argentinier (seine Schwester lebt noch dort), teilweise in Peru aufgewachsen und lebt in der Schweiz.

Eine meiner anderen Kusinen war zuerst mit einem Bolivianer verheiratet und seit Jahren mit einem Ekuatorianer, haben zwei kleine Maedchen.

Im naechsten Kreis der oesterreichisch/kolumbianischen Familienmitglieder gab es dann die Verbindung mit Norddeutschland und von dort ging es in der juengeren Generation nach Kanada und mit einer Chinesin.

Nun kommen also meine Juengsten und 5 erwachsene Kinder meiner Kusins – alle noch unverheiratet.

Eigentlich verstaendlich, dass ich so sensibel bin auf jede Art von Auslaenderfeindlichkeiten, oder etwa nicht?

2009-07-04

Einige “mañanas” von vor 4 Monaten kamen nun diese Woche zur ihrer Veiese Woche zur ihrer Verwirklichung




Ich bewundere ja selbst meine Geduld, wenngleich ich schon einige Male ziemlich verzweifelt war, aber es blieb mir ja auch nichts anderes uebrig, wenn ich es so recht bedenke........

Wenn die endlich heute neue Regulierung des Wasserdrucks auch in „Spitzen“zeiten so anhaelt und die Automatik so eingestellt werden konnte, dass sich frau auch dann mit gleichmaessig warmen Wasser duschen kann und sich nicht bei Druckabfall der Durchlauferhitzer ausschaltet und sie ploetzlich im wahrsten Sinne des Wortes eine kalte Dusche bekommt, wuerde das die Wohnqualitaet ja ungemein erhoehen! Ausserdem hab ich jetzt auch erfahren, dass es ein gleiches Modell (also ohne Gaskontrollflamme) des Durchlauferhitzers auch fuer „niedrigeren“ Wasserdruck gaebe! Das waere dann also der letzte Ausweg, wobei mich jedoch die Tatsache sehr irritiert, dass die Haehne bei den Waschbecken, direkt neben der Dusche, sehrwohl den Durchlauferhitzer zum Anspringen bringen konnten, also entweder sind die besser konzipiert als bei der Dusche oder faellt es nicht so auf, weil frau ja beim Waschbecken selten das Wasser so lange laufen laesst als unter der Dusche.

Jedenfalls war heute Duschen wieder ein richtiges Vergnuegen! Mal schauen, ob und wie lange das anhaelt, ich bin ja inzwischen schon recht vorsichtig geworden.

Ein weiteres „Detail“ wurde auch diese Woche in Angriff genommen, ist allerdings noch nicht ganz fertig. Die Aussenstiegen (fuer 4 Wohnungen) gehen direkt vor dem Kuechenfenster hoch und das war nicht nur nicht verputzt und ein scheusslicher Anblick, sondern ausserdem auch noch mit dem unerwueschten Effekt, dass sich dort das Regenwasser sammelte, die Wand feucht blieb und ich jedesmal dieses kleine, aber ideale Fenster fuer Durschzug schliessen musste, weil sonst von dort das Wasser wie ein kleiner Strom hereinkam.......... (99 Mal denkt frau daran, dann merkt sie es zu spaet, so sie zu Hause ist 

Inzwischen wurde jedoch auch noch so einiges andere, nun bereits privat in Angriff genommen, als da ist ein Filter fuer Trinkwasser und einen Abfallzerkleinerer am Ausfluss des Spuelbeckens. Letzteres machte wieder so einen „Designfehler“ sichtbar, das Abflussrohr war viel zu hoch und musste 30cm abgeschnitten werden (wahrscheinlich der Grund, warum das Wasser nicht richtig abgelaufen war), ausserdem wiegt das Drumm einige kg und so musste der Tischler schnell eine Stuetze nach Mass fabrizieren, damit es nicht am Spuelbecken haengt und dieses dann deformiert, da ist es natuerlich ideal, wenn Maurer und Tischler noch hier arbeiten.

Und auch der Tischler ist nun bereits mit unseren Privatwuenschen beschaeftigt, gerade jetzt mit zwei grossen Zusatzbrettern im begehbaren Schrank, um den Platz optimaler nutzen zu koennen. Bzw. auch ein Brett nach Mass in einem der Gaestezimmer, wo ein konventionelles Nachtkasterl zu viel Patz verstellen wuerde.

Sobald wir die Loesung fuer den „zu grossen“ Mikrowellenherd gefunden haben, kommen dann auch noch die Oberkasterln in der Kueche in Auftrag, bzw. irgend eine Art von Kasterln fuer diverses Putzzeug im Abstellkammerl.........

Angeliefert wird als naechstes mein Schlafzimmer, dazu passend wollen wir einen Schreibtisch finden, als naechstes dann die Jalousien bzw. die Beleuchtung in der ganzen Wohnung. Letztere wird ja grosse Unterschiede haben zwischen Kueche und dem von mir benutzten Teilreich, da kommt extra viel Licht. Auf alle Faelle stehen da eben auch sehr viele Entscheidungen an, da bin ich sogar echt froh, dass ich diese nicht bzw. nicht allein treffen muss.

Mein geplanter Ausflug nach Mexico City wird aber wahrscheinlich – naja nicht gerade ins Wasser fallen – aber womoeglich verschoben werden, denn mir ist es wichtig hier zu sein und den arbeitswilligen Tischler die Gelegenheit zu geben, so lange zu arbeiten als sie selbst wollen, immerhin ist ja Samstag und schon 14.30.

Ich bin aber gerade zu dem Schluss gekommen: haette es bisher nicht so viele chwierigkeiten gegeben, wuerde ich wahrscheinlich all diese „mañanas“ der letzten Monate gar nicht so genossen und geniessen, wie ich das jetzt tue!! Wenn ich jetzt schon so wahnsinnig gern hier bin, wie wird das wohl erst dann sein, wenn alles nach Wunsch eingerichtet ist und funktioniert?
Ja und fuer kommenden Mittwoch ist auch eine Perle in Aussicht, waere ja zu schoen, wenn das nun auch auf Anhieb klappen wuerde!

Mein Wohlbefinden steigt deutlich mit jeder „Errungenschaft“